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Kuh in Freiheit

Artgerecht ist nur die Freiheit

Bio oder nicht Bio - unbestritten geht es Nutztieren in biologischer Viehwirtschaft besser als denen in industriellen Massenbetrieben. Mit Tierwohl aber hat auch das wenig zu tun. Artgerecht ist nur die Freiheit!

Hühnerküken

Niedlich aber überflüssig

Das Schreddern männlicher Küken wird nicht aufhören solange Eier gekauft und gegessen werden. Für die Mast sind sie unbrauchbar, weil die eierlegende Rasse nicht genug Fleisch ansetzt.

Mädchen

Es geht auch ohne

Biologisch betrachtet ist der Mensch ein Allesfresser, oder vornehmer ausgedrückt ein Gemischt-Köstler. Er ist in der Lage nahezu alles was essbar ist auch zu verwerten. Fleisch ist dabei ein Kann, kein Muss!

Grundlagen der veganen Ernährung

Die Gründe auf tierische Produkte zu verzichten sind vielschichtig

Suppen und Eintöpfe - Antipasti - Hauptgerichte - Süßspeisen - vegane Getraenke und Shakes - vegane Torten und Gebäck

Wer vegan lebt, der macht sich nicht mitverantwortlich für:

  • die Zwangsbesamung von Kühen, das Stehlen und Töten ihrer Kälber und den Missbrauch ihrer Milchleistung
  • die Haltung von Hühnern unter nichtartgerechten Bedingungen, das Kürzen ihrer Schnäbel und das Schreddern von männlichen Eintagsküken bei lebendigem Leib - die Haltung und Mästung von Rindern, Hühnern, Schafen und Schweinen und ihre zum Teil mit unermesslichen Schmerzen verbundene Tötung
  • die Kastration männlicher Ferkel ohne jede Betäubung
  • das Häuten von Pelztieren bei vollem Bewusstsein
  • die finanzielle und gesundheitliche Ausbeutung billigster Arbeitskräfte in Entwicklungsländern
  • die hohe CO2- Bilanz von tierischen Produkten

  • Wer vegan lebt, der lebt außerdem gesünder durch die Risiko-Minimierung von:
  • Krebsleiden
  • Übergewicht
  • Gicht
  • rheumatischen Erkrankungen

Eine gesunde Ernährung ist nicht schwer umzusetzen

vegan pulled Pork Biologisch betrachtet ist der Mensch ein Allesfresser, oder vornehmer ausgedrückt ein Gemischt-Köstler. Als solcher ist er in der Lage nahe zu alles was irgendwie essbar ist auch zu verwerten. Fleisch ist dabei ein Kann, kein Muss! Reine Beutetiergreifer wie Großkatzen oder Wölfe fressen bekanntlich kein Gras oder Gemüse. Dennoch fressen auch sie bei ihren Beutetieren die Innereien, Magen und Darmtrakt, weil gerade diese mit pflanzlicher Nahrung gefüllt sind. Mit rein fleischlicher Kost kann kaum ein Tier sich dauerhaft ausgewogen ernähren. Von Wölfen ist sogar bekannt, dass wenn sie an bestimmten Krankheiten wie Magenverstimmungen leiden, sie sich durchaus auch pflanzlich ernähren und sogar für einige Zeit völlig auf Fleisch verzichten können.
Vegane Ernährungsweise als gesundheitsschädlich abzutun ist anhand ernährungswissenschaftlicher Erkenntnisse überholt und nicht mehr zeitgemäß. Wer trotz der erzeugten Leiden durch die moderne Tierhaltung und der hohen CO2-Bilanz tierischer Produkte auf den kurzweiligen Genuss nicht verzichten möchte, der sollte nicht nach fadenscheinigen Rechtfertigungen suchen, sondern sich der Tatsache bewusst sein, dass das kurze Vergnügen eines Steaks oder Wurstbrötchens uns auf gar nicht mehr lange Sicht in die soziale, ökonomische und ökologische Katastrophe führen wird.

Fleischersatz aus Jackfrucht und anderen Zutaten

gebratene Jackfrucht
Die skurril anmutende, kürbisförmige, bis zu 60 cm lange Frucht gehört zur Familie der Maulbeergewächse. Der Baum wird als Nutzpflanze hauptsächlich in Süd-Ost-Asien angebaut. Das Fleisch ist gelblich, schmeckt ein wenig nach Banane und kann unreif sehr gut als Fleischersatz genutzt werden. Gebraten erinnert die fasrige Konsistenz sehr an zartes Geflügelfleisch.
Vor dem Braten sollten die Stücke in Gewürzmarinade eingelegt werden. Um den Grillfleischgeschmack nachzuahmen eignet sich die Zugabe von "Liquid-Smoke" (Flüssigrauch) zur Marinade besonders gut.
Ein wenig mit einer Gabel zerdrückt und auseinandergezogen eignet es sich außerdem hervorragend als Ersatz für Pulled-Pork zwischen zwei Brötchenhälften. Dazu bestreicht man die Brötchenhälften mit scharfen Ketschup, belegt sie mit Salat, geschnittenen Tomaten, Avocadoscheiben und/ oder Gurke und garniert darauf die Jackfruchtstücke.
Jackfrucht und Liquid-Smoke ist bei uns leider schwer zu bekommen, nur wenige sortierte Läden führen sie. Sie sind allerdings über das Internet in Dosen zu bestellen.
Es gibt eine Menge weiterer Tricks und Rezepte um der "Fleischeslust" entgegenzuwirken. Auch Eier als Bindemittel in Teigen können gut ersetzt werden.



Fleisch-Ersätze sind:

  • Soja-Produkte, Tofu, Seitan, etc.
  • Weizenprodukte
  • gebratenes, gegrilltes oder frittiertes Gemüse
  • Jackfrucht
  • Bratlinge aus Getreide



  • Fleisch-Ersatz


  • Vegane Ei-Ersätze sind:
  • Apfel- oder Bananenmus
  • gemahlene Chia- oder Flohsamen
  • 2 Teelöffel Stärke gemischt mit 3 Teelöffeln Wasser
  • Erdnussmus
  • Ei-Ersatz aus dem Reformhaus
Ei-Ersatz

Vegan aus Überzeugung

Überzeugte Vegetarier und Veganer verzichten in erster Linie aus Liebe zum Tier auf Fleischgenuss. Dass ein Leben ohne tierische Produkte zudem viel gesünder ist und der Verzicht in sehr bedeutendem Maße unserem Klima zugute kommt, kommt bei vielen erst an zweiter Stelle. Zudem trägt vegane Ernährung enorm zur körperlichen Fitness bei. Ein großer Teil aller Sportler und Bodybuilder ernährt sich auf diese Weise. Wie sich Sportler neben einer gesunden Ernährung fit halten erfahrt ihr hier: Viele Nicht-Vegetarier führen gerne das Argument ins Feld, gerade die zahlreichen Versuche Soja- und Seitan-Produkte geschmacklich an Schnitzel, Pasteten, Salamis, Gulasch und Mortadella anzupassen, beweise ein natürliches, menschliches Verlangen nach Fleisch-und Wurstwaren und Vegetarier/Veganer müssten zumindest einen Ersatz für Fleisch und Wurst waren erhalten um „bei der Stange“ zu bleiben und überhaupt durchzuhalten. Das stimmt nur bedingt: Gerichte und Produkte aus tierischen Zutaten sind unbestritten lecker und der Verzicht darauf fällt schwer, wenn man sein ganzes bisheriges Leben diese Form der Ernährung gewohnt war. Umso bewundernswerter ist der Entschluss damit aufzuhören! Fleischersatzprodukte aus Soja und Seitan können dabei eine große Hilfe sein.  Ganz nach dem Motto „was der Mensch immer ist das ist er irgendwann auch gerne“, entwickelt man tatsächlich umgekehrt eine Abneigung zu Lebensmitteln, die man nie oder nur höchst selten isst. Diese Vorlieben und Abneigungen sind uns naturgegeben und hatten ursprünglich den Sinn uns vor ungenießbaren oder sogar giftigen Stoffen zu schützen. Im Zuge einer kulinarischen Globalisierung sind wir aber längst gerne bereit, die ausgefallendsten exotischen Gerichte zu testen. Warum dann nicht auch eine vegane oder vegetarische Ernährung? Daher sind Fleischersatzprodukte sicher eine gute Lösung, um es ambitionierten Anfängern zu erleichtern. Die typisch deftige Note in der deutschen Hausmannskost durch geräucherte Fleisch und Wurst waren kann man in vielen Gerichten sehr gut durch das Würzmittel Senf ersetzen. Die Hauptgerichte und Eintöpfe auf den folgenden Seiten greifen daher oft auf diese Zutat zurück.

Immer wieder experimentieren wir auch selbst auf der Suche nach leckerem Fleischersatz aus Bohnen, Haferflocken, Gemüse und sogar Cornflakes. Was dabei so herauskommt, stellen wir euch regelmäßig vor. Beim Ausprobieren und genießen wünschen wir viel Spaß! (Über weitere Anregungen freuen wir uns)

Fleischersätze und cremige Soßen aus verschiedenen Zutaten

Leckere Salat- und Cocktailsoßen auf veganer Basis herzustellen ist sehr einfach. Soßen auf Essig und Öl-Basis sind eh vegan. Aber auch sahnige Soßen sind leicht zu machen. Grundzutat ist Sojasahne/creme oder Hafercreme. Einfach ein Tütchen Salatfertiggewürz untermischen oder selbst mit Salz, Pfeffer, Kräutern, ein wenig Essig oder Balsamico und Gewürzen mischen. Fertig. Für die besondere Note kann man auch einen Teelöffel Zucker unter die Soße mischen.


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