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Herbstlaub

Wenn die bunten Blätter fallen

Haushaltsreiniger, Putz- und Waschmittel, die so wirksam sind wie ihre aggressiven Verwandten gibt es längst. Ebenso gibt es zahlreiche Kosmetika, die ohne Tierversuche hergestellt werden.
Aber die kleinen Helfer in Bad und Haushalt kann man auch selbst herstellen. Schon mal mit Kastanien gewaschen? Mehr...

Kürbisse

Von der Party in den Topf

Kürbisse sind als Dekoration nicht nur zu Halloween ein toller Hingucker. Ausgehöhlt mit einem geschnitzen Gruselgesicht und einer flackernden Kerze im Innern halten sie im Herbst vor der Haustür böse Geister fern. Ihr Fleisch ist aber auch als Suppe oder Beilage zubereitet ein wahrer Gaumenschmaus. Mehr...

Mädchen

Kosmetik im Herbst

Kastanien, Früchte, Avocados, Kokosöl - der Herbst kommt nicht nur mit rauhem Wetter sondern mit wertvollen Geschenken für die Gesundheit. Mehr...

Natürlich gesund leben - was bringt der Herbst?

Entdecke vegetarische Rezepte, vegane Kosmetik und Kokonsum
für eine naturverträgliche Lebensweise

Weniger ist mehr

Füssen Weniger Müll, weniger Konsum, weniger Umweltbelastung. Bewusst zu leben bedeutet keine Einschränkung, sondern einen Gewinn an Lebensqualität.
Was ist eigentlich eine biologische Lebensweise? Was ist wirklich umweltbewusst und wie sehr muss ich mich selbst einschränken um eine weitere Ausbeutung von Tieren und die Verschmutzung der Umwelt zu vermeiden?
Eine gesunde Lebensweise ist nicht nur möglich, sondern uns eigentlich von der Natur in die Wiege gelegt. Den Weg zurück zur Natur sehen wir nur leider häufig vor lauter Konsum und Werbung nicht mehr. Zu gerne möchte die Wirtschaft uns glauben machen, ein Leben mit den käuflichen Mitteln aller denkbaren Industriezweige wäre zivilisiert, angenehm und modern und uns so zu gedankenlosen Konsumenten machen. Tatsächlich aber ist ein Verzicht auf viele Dinge kein wirklicher Verzicht und ein natürliches Leben erst recht nicht teurer als der Kauf konventioneller Produkte. Es ist im Gegenteil sogar sehr viel preisgünstiger, allein schon deshalb weil man einfach bewusster einkauft.

Einfach glücklicher Leben? Dazu muss man sicherlich kein Minimalist werden, oder auf all die Dinge verzichten, die das Leben angenehm und schön machen. Man muss nur einfach erkennen, dass wir viel weniger Dinge brauchen, als uns von Medien und Umwelt eingeredet wird. Tierschutz und Umweltschutz umzusetzen ist einfacher als wir denken: Schon gewisse Dinge einfach wegzulassen wie den Pelzbommel an der Mütze oder die billige Wurst vom Discounter hilft Tierleid zu lindern. Sich einfach mal überwinden und den Schritt zum Nachbarn zu wagen zeigt uns, dass viele Dinge, die wir nicht benötigen im Haushalt nebenan vielleicht gerade fehlen - und umgekehrt.

Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt

Wolf Umweltschutz im Alltag funktioniert nur im Einklang mit der Natur! Umweltschutz im Alltag braucht Menschen, die nicht länger resigniert sagen „was kann ich schon tun“, sondern die bereit sind bei sich selbst anzufangen und daran glauben, dass aus dem ersten „Tropfen auf den heißen Stein“ eine Welle werden kann, der sich immer mehr Menschen anschließen! Tatsächlich ist es nicht die Wirtschaft oder die Industrie, die einsichtig ist und anfängt Emissionen einzusparen und zu kompensieren. Es sind die Endverbraucher, die durch ihr umweltbewusstes Denken und ihr verändertes Kaufverhalten die Wirtschaft zum Handeln bewegen! Ein neuer Trend weg vom Kaufzwang hin zum Kokonsum macht sich breit. Natürliche Schönheit und ein gesundes Selbstbewusstsein verdrängen langsam aber sicher ein ungesundes, menschen- und vor allem frauenfeindliches, mediengemachtes Idealbild.

Zwei halbe Vegetarier sind ein ganzer!

Kühe und Kälber auf der Weide Dass Tieren in industrieller Haltung unvorstellbares Leid zugefügt wird, ist jedem Fleischesser bekannt. Obendrein ist die Haltung von Vieh in dieser Größenordnung und die Produktion von Fleisch Hauptverursacher des Treibhausgases Methan. Tonne dieses Gases ist sogar weit schädlicher als die selbe Menge C02! Die Klimabilanz von Fleisch ist daher höchst bedenklich. Erst recht, wenn die Produkte nicht aus regionaler Herstellung stammen, sondern importiert worden sind. Ähnliches gilt auch für Obst und Gemüse. Man muss nicht gleich streng vegan oder vegetarisch leben um Tierleid zu lindern. Ein gewisses Maß an Umweltschutz im Alltag umzusetzen aber sollte jedem von uns zur Selbstverständlichkeit werden.

Ein bewusster Umgang mit tierischen Lebensmitteln und der Kauf von Produkten aus verantwortungsvoller Tierhaltung und Herstellung, kann schon dazu beitragen. Es ist sicher auch nicht nötig, frische Erdbeeren zur Weihnachtszeit zu essen und Mandrinen im Hochsommer. Wer den Schritt zurück zur Natur geht, der hält sich auch beim Essen an den natürlichen Kreislauf der Natur. Gesünder, frischer und vitaminreicher ist das allemal. Auch das ist praktizierter Umweltschutz im Alltag! Viele leckere und leicht nachzumachende vegetarische Gerichte und Rezepte und Tipps für fettarme, vollwertige und gesunde Ernährung findest du hier und auf den folgenden Seiten.

Wer schön sein will, muss leiden..

Kein Tier sollte in einem Labor leiden müssen. Erst recht nicht für die Schönheit! Die Umstellung auf umweltverträglich hergestellte Produkte ist leichter denn je und bedeutet keinen Verzicht. Tierversuchsfreie Kosmetika und auch Putz- und Waschmittel die ebenso wirksam sind wie ihre aggressiven Verwandten gibt es längst. Wir zeigen dir, wie du wirkungsvolle, vegane Kosmetika für natürliche Schönheit selbst herstellen kannst und stellen dir Produkte vor, für die garantiert kein Tier in Tierversuchen leiden musste. Was du selbst dazu tun kannst und wie viel Spaß es macht, sich zu engagieren, zeigen wir dir hier und auf den folgenden Seiten.

Kokonsum - ein neue Lifestyle?

Seerosen Ein neuer Trend macht von sich reden. Was verbirgt sich hinter diesem Begriff, der sich zusammensetzt aus dem Wort „Konsum“ und der Silbe „co“? Ko-Konsum ist unter dem Namen sharing economy in Amerika schon lange ein Begriff und möchte dazu auffordern, dem mediengesteuterten Kaufzwang durch verantwortungsvollen Umgang mit bereits vorhandenen Gütern entgegenzuwirken. Damit ist nicht nur gemeint Neuanschaffungen bewusst zu planen, sondern Dinge, die bereits in unseren Haushalten vorhanden sind, Nachbarn, Freunden und Bekannten zur Verfügung zu stellen.
Wir kaufen im wahrsten Sinne des Wortes für die Halde. In unseren Schränken führen unzählige Elektrogeräte, Werkzeuge, Haushaltswaren ein vergessenes Dasein. Viele Dinge werden angeschafft ohne jemals benutzt zu werden. Verkaufsplattformen im Internet bieten eine gute Möglichkeit, sich von solchen Dingen zu trennen und anderen für kleines Geld zur Verfügung zu stellen bevor sie in den Müll wandern und unsere Umwelt bei ihrer teils aufwendigen und umweltschädigenden Entsorgung zu belasten.
Ausleihen und Verleihen ist die zweite Möglichkeit und der eigentliche Sinn des Kokonsum. Zusammen mit Secondhand-Shops schlägt Kokonsum damit dem Konsumzwang und der Nötigung zu immer neuen Käufen ein Schnippchen. Kokonsum schont so die Umwelt und den eigenen Geldbeutel.
Weitere Möglichkeiten Kokonsum auch für sich selbst zu nutzen sind die mittlerweile in fast allen Städten zentral aufgestellten Bücherregale zur Abgabe alter Bücher (Book-crossing genannt) oder um sich selbst kostenlos mit neuem Lesestoff einzudecken. Carsharing ist DIE Alternative zum eigenen Auto und wird besonders von Studenten schon oft und gern in Anspruch genommen.

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